Informationen für Diabetiker

Diabetes geht aufs Gemüt

 

"Diabetes? Damit kann man heutzutage gut leben!" Dass diese Aussage leider nicht immer zutrifft, zeigt das erhöhte Depressionsrisiko für Diabetiker.
 
Experten gehen davon aus, dass sich durch Diabetes das Risiko, an einer Depression zu erkranken, verdoppelt. Untersuchungen zeigen auch, dass sie umso häufiger auftritt, je schlechter es um den Blutzucker steht oder wenn bereits Komplikationen oder Folgeerkrankungen vorliegen. Der Blutzucker beeinflusst auch die Laune. Hinter so manchem Stimmungstief verbirgt sich ein zu hoher oder zu niedriger Wert. Forscher der Universitäten Würzburg und Greifswald untersuchten bei 39 Diabetikern, welchen Einfluss der Blutzuckerwert auf Emotionen wie Anspannung und Ärger besitzt. Ihr Ergebnis: Sowohl bei sehr hohen Werten als auch bei Unterzuckerungen fühlten sich die Teilnehmer besonders angespannt und verärgert. Die beste Stimmung herrschte, wenn der Blutzucker im normalen Bereich lag.
 
Mit der Depression droht ein Teufelskreis. Denn häufig vernachlässigen davon betroffene Diabetiker die Blutzuckerselbstkontrolle und fühlen sich unzufrieden mit der Therapie. Der Blutzucker entgleist, das Risiko für Folgeschäden steigt und damit wieder die Angst der Patienten und die depressive Verstimmung.
 
Was viele Menschen nicht wissen: Mit der richtigen Therapie lassen sich rund 80 Prozent der Erkrankten erfolgreich behandeln. Diese Erfolge setzen aber eine frühzeitige Diagnose, die richtige Therapie und die Bereitschaft des Patienten, sich auf die Behandlung einzulassen, voraus.
 
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